ProRider


Wild Wake & Ski ist Homebase von einigen Profifahrern, die national, wie international immer noch für Furore sorgen.

Wir präsentieren stolz unsere Besten:

Andy Kolb - The Wakeskater >>

Nico Kauzner - The Youngster >>

Chris Böttcher - WildWakeSki Coach und Wakeskier >

Andy Kolb - The Wakeskater

Andy Kolb hat sich seit einigen Jahren als der beste Wakeskater in Deutschland etabliert. Im Jahr 2009 gewann er in Finnland den Europameistertitel. Im Jahr 2010 wurde er zweiter bei der WM in Brandenburg und siegte bei einem Tourstop der WWA in der Türkei.


Alter
22 Jahre

Wohnort
Burglengenfeld

Heimatlift
WildWakeSki, Schwandorf

Erfolge 
1. Platz WWA Word Tour 2010 - Wakeskate Cable
2. Platz IWWF - WM 2010 - Wakeskate Cable
Europameister 2009 - Wakeskate Cable
3. Platz WM 2008 - Wakeskate Cable
1. Platz DM 2008 - Wakeskate Cable
1. Platz DM 2007 - Wakeskate Cable
1. Platz DM 2006 - Wakeskate Cable
1. Platz King of the Lake 2006 - Wakeskate
1. Platz King of the Lake 2005 – Wakeskate

Sponsoren
Nike 6.0, LiquidForce, Oakley, Wild Wake & Ski

Wann hast du mit dem Wakeboarding angefangen?
2001 war ich das erste mal am Lift, die ersten Starts waren nicht einfach, dann hatte ich noch Probleme in der Kurve, aber nach ein paar Stunden hab’ ich dann die erste Runde geschafft.

Du warst also kein Naturtalent. Wie bist Du dann zum Wakeskate gekommen?
Im Jahr 2002 habe ich die ersten Versuche mit einem Leihboard gemacht, dabei aber auch nicht die Kurven geschafft. Dann hab’ ich zu Weihnachten ein Wakeskate bekommen und bin dann in 2003 schon regelmäßig gefahren, aber immer noch im Wechsel mit Wakeboard. Die Saison war sehr kurz, da ich mir im August den Oberschenkel gebrochen habe. Deshalb konnte ich auch in 2004 nur langsam anfangen. Ende der Saison war dann mein Wakeboard kaputt, so dass ich seit dem nur noch Wakeskate gefahren bin.

Du bist sehr schnell gut geworden auf dem Skate. Was ist Dein Rezept?
Ich bin oft am Lift und verbringe viel Zeit auf dem Wasser. Außerdem fahre ich auch Skateboard, das hilft mir auch für meine Tricks. Wenn ich einen neuen Trick lernen will, dann bin ich sehr ehrgeizig, ich muss dann solange probieren bis de
Move auch funktioniert.

Erzähl uns kurz von Deinen Wettkämpfen und Erfolgen in 2008.
Zuerst einmal bin ich die WM auf den Philippinen mitgefahren. Es lief alles super und mit meinem 3. Platz war ich eigentlich sehr zufrieden.Dann folgte ein Contest in Dänemark, bei dem ich leider nicht alles geben konnte, weil ich leicht verletzt war. Im September ging es dann nach Xanten zur Deutschen Meisterschaft, wo ich meiner Meinung nicht so gut lief, aber dennoch hat es wieder zum Titel gereicht. Der große Abschluss war "Red Bull - Wake The Line" in einem Schwimmbad in Köln bei dem wir von einer neuen mobilen Seilbahnanlage gezogen wurden. Der Wettkampf hat super viel Spaß gemacht und ich konnte dort mein ganzes Repertoire zeigen.

Du warst im März wieder auf den Philis, wie waren die Eindrücke dieses Mal?
Ich war ja die Jahre zuvor schon zweimal dort. Somit war das Land an sich nichts Neues für mich. Was jedoch neu war ist das Level der Wakeskater und -Boarder. Wenn man denkt, man hat bei den WWA Worlds 2008 schon alles gesehen, dann wurde man dieses Jahr eines Besseren belehrt. Es ist einfach unglaublich wie das Level dieses Jahr weiter gestiegen ist, und natürlich hoffe ich, dass es so weiter geht. Ich für meinen Teil bin leider kurz vor dem Finale ausgeschieden und hab auch an der Winch und am Boot nicht alles zeigen können. Ich möchte die Erfahrung aber in keinem Fall missen, es war wieder ein super Trip und man hat einfach sehr viel Spass mit den vielen Ridern aus der ganzen Welt.

Wie schaut die Zukunftsplanung aus - mehr Wakeskaten oder Ausbildung und Beruf?
Beides! Erstmal die Schule fertig machen und dann mal sehen. Aber Wakeskaten werde ich so schnell nicht aufhören!!

 

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Nico Kauzner - The Youngster

Nico Kauzner ein großes Nachwuchstalent unter den Locals bei WildWakeSki. Im Jahr 2010 hat er sich mit dem Einzug in das Finale der Wakeboard-WM (Klasse Boys) und weitere gute Contest-Ergebnisse auch in der Deutschen Szene einen Namen gemacht.
Im Jahr 2011 gelang ihm bei der Qualifikation für 'Wake the Line' in Langenfeld fast ein Überraschungs-Coup - nur knapp wurde er geschlagen, erreichte aber mit dem 2. Platz wieder ein Top-Ergebnis.

 
Name:  Nico Kauzner
Nickname: 
SickNick
Alter:
16 Jahre
Wohnort: 
Schwandorf (Kronstetten)
Heimatanlage: 
WildWakeSki Steinberg

Sponsoren: 
WildWakeSki, Soöruz, Liquid Force

Erfolge: 
2. Platz Qualifikation 'Wake the Line' 2011
1. Platz IWWF International Austrian Open 2010 - Wakeboard Boys
8. Platz IWWF World Championships 2010 - Wakeboard Boys
Cash For Tricks, Bodensee 2010
Most Impressive Rider Boardfusion, Thulba 2010
3. Platz King of the Lake, WildWakeSki Steinberg 2010 - Wakeboard Open Men

Ziele:
  Das Jahr 2011 und auch all die anderen Jahre ohne große Verletzungen zu überstehen. Neue Tricks zu lernen und dieses Jahr viele Wettkämpfe fahren.

Wie bist du zum Wakeboarden gekommen?
Ich habe es vor 6 Jahren das erste Mal ausprobiert. Damals hatte ich große Probleme mit dem Starten und der ersten Kurve an Bahn 1. An Bahn 2 konnte ich jedoch manchmal schon ein bis zwei Runden drehen, jedoch nur mit Starthilfe. Dann hatte ich einen kleinen Rückschritt und konnte plötzlich nicht mehr starten, so ging dann für eine Weile die Lust verloren. Ein Jahr später drängte mich mein Papa dann mitzukommen, um es noch ein letztes Mal zu versuchen. Ich startete sofort ohne Starthilfe und schaffte auch gleich 5 Runden am Stück. Ab diesem Zeitpunkt bin ich süchtig geworden :-) und verbringe jetzt jede freie Minute am Steinberger See. Damals hätte ich nie gedacht, wie wichtig Wakeboarden für mich einmal werden würde - nochmal ein großes Dankeschön an meinen Papa :-)

Beschreib uns mal kurz, wie Du Dich auf dem Wasser fühlst?
Es ist eines der schönsten Gefühle für mich! Ich habe immer Spaß am Fahren. Auf dem Wasser kann ich alle anderen Gedanken abschalten und meiner Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem kommen auch viele meiner Freunde zum Wakeboarden. In der Gruppe ist der Spaßfaktor dann noch mal größer.

Welches Board fährst Du und wie ist Dein Setup?
Mein Board ist ein Liquid Force Peak 135, es ist ein sehr schnelles Brett und speziell auf den Obstacles eine Wucht. Als Bindung habe ich eine Liquid Force Shane gewählt, die gibt mir viel Stabilität für Inverts ist aber trotzdem flexibel genug, um stylisch zu ‚pressen‘ (siehe Photo). Mein Stance ist Goofy und ich habe auf beiden Bindungen jeweils einen Winkel von 15°.

Was sind Deine Lieblingstricks?:
Invert: Fs 313 (Raley fs 360°)
Kicker: Batwing
Obstacle: Nosepress
[ 2 Action Bilder: Kicker + Obstacle ]

Hast Du ein Vorbild? 
Ich denke Nico von Lerchenfeld würde ich als Vorbild bezeichnen. Er ist im Moment sicher weltweit einer der Rider mit dem meisten Style. Im letzten Jahr hat er sogar schon einen Contest in den USA gewonnen. Ich lass mich gern von ihm inspirieren, versuche dann aber auf dem Wasser, meinen eigenen Style zu fahren.

Was gefällt dir besonders bei WildWakeSki?
Das Beste für mich sind sicher die Obstacles - ich habe ja schon einige andere Anlagen besucht. Am angenehmsten zu sliden ist es aber immer noch bei uns am Steinberger See. Für jede Könnens Stufe gibt es passende Module und die Obstacles sind immer perfekt positioniert und gepflegt.

Noch ein Schlusswort?
Als erstes möchte ich mich für dieses Interview bei WildWakeSki bedanken und natürlich dass ich hier von Anfang an unterstützt worden bin. Ebenfalls ein großes Dankeschön geht an meine Eltern, die mir immer beistehen, und natürlich auch an meine Sponsoren Soöruz und Liquid Force.

Persönliches:
Beschreibe Dich mit 3 Worten: Lustig, Verpeilt, Nett
Raucher?  Nein!
Hast du eine Freundin?  Im Moment nur mein Wakeboard :-D („Nicole Peak“)
Facebook süchtig?  Dazu möchte ich mich nicht äußern :-D
Lieblingsessen:  Pasta
Lieblingsgetränk:  Wasser
Disco oder Lagerfeuer:  Beides
Welche Musik hörst du?  Hip-Hop, Electro, Alternative (...)
Die 3 besten Wakeboardfilme:  Statement, Statement 1.5, Impact - The final answer
Sonstige Hobbys:  Skateboard fahren, Snowboard fahren, Trampolin springen 

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Chris Böttcher - WildWakeSki Coach und Wakeskier


WildWakeSki am Steinberger See legt schon seit seiner Eröffnung großen Wert auf ein gutes Kursangebote für Anfänger, aber auch fortgeschrittene Fahrer. Einer unserer Coaches ist Chris Böttcher, der mittlerweile schon viele Anfänger zu den ersten Metern und Runden auf dem Wasser gebracht hat. Zudem ist er selbst sehr aktiv auf Wakeskiern unterwegs und gehört hierbei zur derzeitigen deutschen Elite in der noch jungen Sportart.. Chris hat sich für uns Zeit genommen, über sich, seine Kurse und die neue Trendsportart Wakeskiing zu sprechen.

Servus Chris. Erzähl uns doch erst einmal etwas zu Deiner Person.

Chris: Hi. Ich heiße Chris Böttcher, bin 25 Jahre alt, wohne in Bernhardswald bei Regensburg und arbeite hauptberuflich als Serviceberater in einem Autohaus. Im Sommer verbringe ich die Freizeit hauptsächlich am Steinberger See beim Wakeski fahren.

Du bist bei WildWakeSki als Hebler und Coach für Schulungen angestellt. Wie kam es dazu?

Chris: Da Wakeboarden seit einigen Jahren zu meiner großen Leidenschaft gehört und ich schon immer gerne mit Leuten zu tun hatte, hatte ich letztes Jahr den Gedanken, diese Funsportart auch anderen zu vermitteln. Nachdem ich mit Chrystelle und Steffen Wild gesprochen habe, hielt ich mit Steffen kurz darauf meinen ersten Anfängerkurs und es hat scheinbar nicht nur mir sofort Spaß gemacht.

Hat es einen Hintergrund, dass man sich erzählt, dass Du so gut als Trainer sowohl bei Anfängern als auch Fortgeschrittenen ankommst? Was ist Dein Geheimnis?

Chris: Ich denke mein „Geheimnis“ ist die offene und lustige Art, die ich von Natur aus mitbringe. Natürlich auch mein Ehrgeiz die Leute aufs Wasser zu bringen. Erkennbar auch daran, dass bis jetzt jeder meiner Schüler mindestens eine ganze Runde nach 2 Stunden fahren konnte. Darauf bin ich schon ein bisschen stolz. (grinst)

Bei Dir gibt es quasi eine Erfolgsgarantie?! Das wird Dich in Zukunft dann wohl noch begehrter machen. Wie läuft ein Kurs ab?

Chris: Ich stell mich natürlich erst mal vor. (lacht) Dann erkläre ich meinen Schülern kurz die Anlage, damit sie auch wissen womit sie es überhaupt zu tun haben. Nachdem wir die Sicherheitsregeln erklärt haben, geht es weiter mit dem Aufwärmen und den Trockenübungen. Dann kann es schon losgehen…

Mit welchen Fortschritten kann man in einem Kurs als Anfänger rechnen? Wie lang dauert es gewöhnlich bis zur ersten kompletten Runde?

Chris: Die Fortschritte sind bei jedem Anfänger unterschiedlich. Die meisten fahren nach fünf bis zehn Startversuchen bis zur ersten Kurve. Da sie dann wissen was auf sie zukommt, sind sie von der kompletten Runde meist nicht mehr weit entfernt.

Kommen wir zum Thema Wakeski. Du bist selbst ein talentierter Fahrer. Was genau sind Wakeski und woher kommt dieser Trend?

Chris: Ich geb mein bestes! (grinst) Wakeskiing ist eine Mischung aus alpinem Freeskiing, Wakeboarding und Slope Style. In ihrer Bauweise unterscheiden sich Wakeski deutlich von herkömmlichen Wasserskiern, denn sie sind speziell auf Railslides, Sprünge, Rückwärtsfahren und weitere Tricks ausgelegt, was die vorne und hinten aufgebogenen Latten ermöglichen. Die Marke Stereo Skis, welche ich fahre, ist die erste Marke, die spezielle „new school“-Wasserski auf den Markt brachte und damit für noch mehr Freiheit und noch fettere Sprünge sorgte. Was für die Skifahrer Twin Tips sind, werden in naher Zukunft für die Wasserski-Fahrer die Wakeski sein. Der Trend des Wakeskiing kommt aus Norwegen und den USA.

Wie und wann kamst Du zum Wakeskiing?

Chris: Jens-Martin Johnsrud von Stereoskis (Anm.: einer der Pioniere in dieser Sportart) war letzten Sommer bei WildWakeSki auf Promotion Tour. Natürlich musste ich die Skier gleichausprobieren. Ich war begeistert und hab mir am nächsten Tag gleich ein Paar gekauft.

Warum stehst Du nicht auf dem Wakeboard, wie die meisten anderen?

Chris: Seit ich denken kann steh ich im Winter auf Ski. Hauptsächlich fahre ich in Parks, darum sind Wakeski für mich die beste Ergänzung im Sommer und es war nahe liegend, dass ich es ausprobiere. Dabeigeblieben bin ich, weil es einfach wahnsinnig viel Spaß macht!

Welche Tricks sind möglich und wie lange braucht man um damit anzufangen?

Chris: Mit den Wakeskis hat man wie beim Wakeboarden, eine große Anzahl an Tricks. Ob Slides über Obstacles oder Drehungen über den Kicker – es ist fast alles möglich! Mit der Zeit sind auch Inverts wie Raley und Blind Judge drin.

Wieviele Wakeski-Fahrer sind derzeit in Schwandorf an der Anlage regelmäßig am fahren?

Chris: Steffen Wild, mein Dude und ich! (grinst)

Das ist noch eine sehr kleine Gemeinde. Da darf man gespannt sein, wie schnell ihr Zuwachs bekommt. Wer gibt derzeit in diesem recht jungen Sport den Ton an? Und wo sind die meisten Wakeski-Fahrer unterwegs?

Chris: Bjorn Jokerud, Jens-Martin Johnsrud, Sebastian CollEigentlich das gesamte Stereo-International-Team. Die meisten sind in Norwegen und den USA unterwegs. In Deutschland ist Stereo Ski gerade dabei ein nationales Team aufzubauen.

Gibt es schon Wettkämpfe?

Chris: Im September 2009 fand der erste Wakeski Contest am Orlando Watersports Complex in Florida statt. Ich hoffe 2010 wird es in Deutschland auch einen Contest geben.

Wie kam es dazu, dass Du von Stereo Skis gesponsert wirst?

Chris: Zufälligerweise bekam ich die Info, dass Stereo Skis ein Team in Deutschland aufbauen möchte. Daraufhin hab ich mich dort mit einem Video beworben. Und es hat geklappt! (grinst wieder) (zu sehen auf der Facebook-Seite von WildWakeSki)

Glückwunsch dazu! Wo siehst Du die Zukunft des Sports?

Chris: Im Moment steckt der Sport noch in den Kinderschuhen, allerdings sehe ich jetzt schon das große Interesse an dieser neuen Funsportart. Mal schauen, wo es hingeht?!

Sonst noch eine Anmerkung oder Dank?! Nutze die Chance, es ist Dein Interview!

Chris: Ich bedanke mich erstmal bei Dir für das Interview und natürlich bei Steffen Wild für die tolle Unterstützung. Danke auch an Sören Dinesen der den WildWakePark mit aufgebaut hat, wodurch uns die besten Bedingungen zum trainieren geboten werden. Nicht zu vergessen der Dank an meine Sponsoren Stereo Skis und ION-Essentials.

Danke Dir, dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast. Wir wünschen Dir viel Spaß und Erfolg für die Kurse und Camps 2010 und dass Deine Erfolgssträhne, jeden Teilnehmer zur ersten Runde binnen zwei Stunden zu führen, anhält! Für Deine Zukunft auf den Wakeski ebenfalls alles Gute. Und das Wichtigste: bleib verletzungsfrei!

 

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