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Wild Wake & Ski ist Homebase von einigen Profifahrern, die national, wie international immer noch für Furore sorgen.

Wir präsentieren stolz unsere Besten:

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Andy Kolb - The Wakeskater

Botschafter und Aushängeschild von WildWakeSki ist seit vielen Jahren Andy Kolb. Nach einigen Deutschen Meistertiteln ist er seit 2010 auch international ganz in der Spitze der Wakeskate-Szene angekommen (WWA-Weltmeister 2010+2011). Wir haben uns mit Andy unterhalten, um zu erfahren, was es für Neuigkeiten gibt und was er für die Saison geplant hat.

Alter: 27
Wohnort: Burglengenfeld
Heimatlift: WildWakeSki, Schwandorf

Erfolge:
1. Platz WWA World Championships, Antalya, 2010
1. Platz Cable Stock, Texas, 2010
1. Platz WWA World Championships, Abu Dhabi, 2011
1. Platz Protest Cable Call, Amsterdam, 2011
2. Platz WWA World Championships, Abu Dhabi, 2014
German Wakeskater of the Year, 2014
4. Platz WWA World Championships, Abu Dhabi, 2015

Sponsoren: Remote, UNIT

Hi Andy – zum Einstieg: Wie bist Du überhaupt zum Wakeskaten gekommen?

2001 war ich zum ersten Mal am Steinberger See. Ein Woche später habe ich dann einen Anfängerkurs mitgemacht und dort Wakeboarden versucht. Leider war ich anfangs nicht der Talentierteste, so hat es einige Versuche gedauert bis ich die erste Runde geschafft habe. Ein Jahr später brachte jemand ein Wakeskate mit an den See, das ich sofort probieren musste. Als Weihnachten 2002 dann ein Skate unter dem Baum lag, war ich eine Saison lang mit Wakeskate und Wakeboard auf dem Wasser. Ein Jahr später bin ich dann komplett umgestiegen. 

Wie verbringst du den Winter?

Der obligatorische Dezember-Trip nach Thailand fällt dieses Jahr leider aus. Ich habe noch ein paar Blessuren aus der letzten Saison und brauche erstmal etwas Pause. Da ich mittlerweile freiberuflicher Editor bin habe ich viel zu tun und bringe die Zeit auch ohne Probleme rum. Spätestens im März geht es dann aber wieder los. Ich denke mal es werden vier Wochen Thailand und evtl. noch ein bisschen Zeit auf die Philippinen. Spätestens danach sollte es auch in Deutschland warm genug sein und ich werde hoffentlich wieder jeden Tag in Schwandorf fahren können.

Was sind Deine Pläne für 2016?

Mein Fokus ist mittlerweile so oft wie möglich auf’s Wasser zu kommen. Das klappt zum Glück fast jeden Tag. Übrigens habe ich mittlerweile jemanden (Mario), der auf dem Wakeskate erstaunlich schnell Fortschritte gemacht hat. Mit ihm zu fahren macht doppelt so viel Spaß. Trotz Freeriden werden wir nächstes Jahr in Sachen Film und Fotos mehr Gas geben als je zuvor. Zudem habe ich seit kurzem meine eigene Winch, was die ganze Sache natürlich noch mal interessanter macht.

Was magst du an WildWakeSki?

Ich Vergleich zu anderen Anlagen in Deutschland stehen wir richtig gut da. 2 Cables, 2 System 2.0s und ingesamt 14 Obstacles. Da hier viel Wert auf Anfänger gelegt wird, sind die Obstacles nicht zu steil und nicht zu hoch. Das macht es für mich als Wakeskater perfekt. Die Mitarbeiter am Lift rund um Chef-Hebler Sören sind auch immer richtig nett, und sorgen für die beste Stimmung am Start. Außerdem steht hier eins meiner UNIT Features.

Wie bist du zu deinem eigenen Obstacle gekommen?

Ich bin immer am überlegen was man als nächstes bauen könnte und zeichne manche Ideen auch am Computer. Einen meiner Entwürfe ist im Frühjahr 2011 bei UNIT gelandet. Denen hat meine Idee auf Anhieb gefallen. Im Sommer kam Johannes Degenhardt dann mit der Idee eines Signature Obstacles auf mich zu. Wir haben das Design noch weiter entwickelt und schließlich wurde mein eigenes Obstacle daraus. Das erste Exemplar hat seinen Platz hier am Steinberger See gefunden. Mittlerweile habe ich noch ein paar mehr davon verkauft und es gibt sogar eine zweite Version. Das neue Feature ist wie ein kleiner Skatepark auf dem Wasser, ich kann kaum erwarten es auszuprobieren.

Andy, danke für das Interview und viel Erfolg für die Saison.

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